• „Wie Organisationen von Komplexität profitieren“

    Neues Positionspapier bietet Orientierung und liefert wertvolle Erkenntnisse für Führungskräfte.

    Komplexität ist nicht einfach das Gegenteil von Einfachheit. Und „komplex“ ist auch nicht gleichzusetzen mit „kompliziert.“ Wir können komplexe Herausforderungen nicht weniger komplex machen, wir können höchstens versuchen, sie beherrschbar zu machen.

    Organisationen agieren heute in einer komplexen und sich ständig verändernden Umwelt. Unvorhersehbare Faktoren und ein unzureichendes Gesamtbild erschweren effektives Steuern und vorausschauendes Handeln. Das kann zu Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und dynamischen Anforderungen führen und die interne Komplexität erhöhen. Führungskräfte können auf diese interne Komplexität positiven Einfluss nehmen und Organisationen am Ende sogar profitieren.

    Wie Führungskräften der Umgang mit Komplexität gelingen kann und welche Treiber es zu beachten gibt und hat der Fachverband Organisationsentwicklung + Change-Management des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) e.V. in einem neuen Positionspapier beleuchtet und wertvolle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen entwickelt.

    Andrea Maurer-Schlangen, Geschäftsführerin von CMMaurer und Mit-Autorin bringt es so auf den Punkt: „Orientierung leisten und selbstverantwortliches Entscheiden fördern ohne komplexe Zusammenhänge zu negieren – das beschreibt die herausfordernde Führungsaufgabe im Umgang mit Komplexität.“

    Am Ende des Beitrags könnt Ihr das gesamte Positionspapier herunterladen. Hier haben wir für Euch die zentralen Aussagen auf einen Blick zusammengefasst:

    Die Komplexitätstreiber

    Aus der Sicht von Organisationsentwicklung und Change-Management sind vor allem die folgenden externen Treiber dafür verantwortlich, dass sich die Komplexität in Organisationen gerade erhöht:

    • Geostrategische Krisen, die Einfluss auf Lieferketten und langfristige Handelsperspektiven nehmen
    • „Stapelkrisen“ und sich überlagernde anspruchsvolle Herausforderungen
    • Andauernde Anpassungsprozesse durch die massive Veränderung unserer Arbeitswelt ausgelöst durch die Corona-Pandemie
    • Digitalisierung und KI mit nicht absehbaren Folgen, aber der klaren Notwendigkeit, sich damit jetzt auseinanderzusetzen

    Ansätze zum Umgang mit interner Komplexität

    Für Führungskräfte gilt, mit Komplexität angemessen umzugehen. Wertvolle Orientierung können folgende Ansätze im Umgang mit Komplexität geben:

    • Paradoxiefähigkeit erhöhen und damit anerkennen, dass es bei wichtigen Entscheidungen kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt.
    • Verzicht auf das Problemlösungsmonopol in der Systemspitze. Stattdessen schafft Führung den Rahmen und die Voraussetzungen für die erfolgreiche Problemlösung in interdisziplinären Teams mit einer Vielfalt von Perspektiven und Herangehensweisen.
    • Komplexität als „Gestaltungsmaterial“ nutzen und den Ansatz des Design Thinking anwenden. Hier ist Komplexität nicht Überforderung, sondern Inspiration für Neues und Bereicherung durch eine breit gefächerte Sichtweise.
    • Systemische Organisationsentwicklung. Komplexität, die Organisationen betrifft, erfordert ein Verständnis für soziale Systeme und deren Gesetzmäßigkeiten. Führung bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem die Zukunftsfähigkeit einer Organisation zu gestalten anstatt des Lenkens von Personen. Hierfür ist Know-How-Aufbau im Bereich der Systemischen Organisationsentwicklung gefragt.

    System-Denker/-innen berücksichtigen den jeweiligen Kontext, reflektieren ihre eigene Wirkung und berücksichtigen, welchen Einfluss ihr Handeln auf das Geschehen hat. Systemisches Denken besteht aus einer kontinuierlichen Bewegung aus divergenten und konvergenten Phasen. In den divergenten Phasen wird aus möglichst vielfältigen Blickwinkeln beobachtet. Darauf folgt eine konvergente Phase, in der mit einer plausiblen Hypothese (manchmal auch mit mehreren Szenarien) weitergearbeitet wird und die möglichst konkret in die Umsetzung einer Sache geht.

    Für mehr Informationen zur Systemischen Organisationsentwicklung geht es hier zu unserem Blogbeitrag „Die Superpower von CMMaurer“ .

    Fazit

    Komplexe Herausforderungen können nicht einfach weniger komplex gemacht werden, jedoch haben wir die Möglichkeit, mit ihnen so umzugehen, dass wir Nutzen daraus ziehen können.

    „Jede Vereinfachung steigert Komplexität, und zwar eine Komplexität, die nicht irgendwo anfällt, sondern genau da, wo vereinfacht wurde. Das Einfache ist nicht der Gegenbegriff zum Komplexen, sondern ein Moment der zur Steigerung der Komplexität beitragenden Komplexitätsbewältigung.“ (Dirk Baecker, Soziologe)

    Für Führungskräfte bedeutet das, den Umgang mit Komplexität innerhalb ihrer Organisationen bewusst zu gestalten und positiv zu beeinflussen. So können sie die unternehmerische Resilienz und damit die Wettbewerbsfähigkeit steigern.

    Neugierig geworden? Dann sprecht uns gerne an 😊!

    Über den BDU-Fachverband Organisationsentwicklung + Change-Management:

    In dem Fachverband Organisationsentwicklung + Change-Management des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) beschäftigen sich ExpertInnen mit den wichtigsten Trends und Zukunftsfragen rund um die Gestaltung von Veränderungsprozessen, bringen wissenschaftliche Ansätze und Beratungspraxis zusammen, beziehen Stellung zu aktuellen Themen und geben Führungskräften in Unternehmen konkrete Empfehlungen an die Hand.

    CMMaurer ist aktives Mitglied diese Fachverbandes, Andrea Maurer-Schlangen Mit-Autorin des Positionspapieres.

  • 2024 – Ein JAhr für Veränderungen!

    Erfolgreiche Veränderungen setzen positive Energie

    frei und inspirieren uns und andere.

    Wir von CMMaurer und vom THIIIRD PLACE wünschen

    den Mut und Optimismus, JA zu sagen: Ein JA zum

    Anpacken und Bewegen und ein motivierendes JA,

    das Freude macht!

    Wir wünschen Euch für 2024 viel Erfolg und ausreichend Raum für Veränderung

    … bei Bedarf auch gerne mit unserer Unterstützung. Sprecht uns einfach an 😊.

  • Was ist die Superpower von CMMaurer?

    Die Superpower von CMMaurer ist ganz klar die Systemische Organisationsentwicklung. Wir können zwar nicht fliegen oder Gedanken lesen, aber für unsere Transformationsprojekte ist diese Kompetenz fast genauso wertvoll.

    „Die systemische Organisationsberatung ist mir besonders in Erinnerung geblieben, wobei ich erst nach einigen Jahren die tiefe Bedeutung und Wirksamkeit erkannt habe.“

    Dieses Kundenzitat aus unserer Kundenumfrage 2022 nehmen wir gerne zum Anlass, Einblick in den Kern unseres Beratungsansatzes von CMMaurer zu geben:

    Was verbirgt sich hinter dem Wort systemisch? Warum ist das unsere Superpower, um Veränderung nachhaltig erfolgreich zu gestalten?

    1. Wir haben immer das große Ganze im Blick

    Wir betrachten jede Organisation mit ihren Menschen ganzheitlich als komplexes System, das sich nicht wie eine Maschine steuern lässt.  Vielmehr berücksichtigen wir alle Wesenselemente der Organisation, die sich gegenseitig beeinflussen und bedingen.

    Im Mittelpunkt stehen die Menschen, wie sie zusammenarbeiten, kommunizieren und dadurch zu Entscheidungen kommen. Wir beleuchten zum einen die Strukturen, Regeln und Vorgaben einer Organisation. Viel wichtiger für das Gelingen einer Veränderung, sind jedoch die verbindenden Glaubenssätze und Handlungsmuster zu erkennen und diese explizit zu machen. Erst mit dem Blick auf die Zusammenhänge und Widersprüche zwischen heutigem Handeln und Ziel der Veränderung können die wirksamen Handlungsfelder für den Transformationsprozess erkannt werden.

    • Wir verstehen uns als BegleiterInnen von Transformationsprozessen

    Als systemische BeraterInnen ist unsere zentrale Annahme, dass Organisationen sich selbst steuernde Systeme sind und folglich auch nur von denjenigen gestaltet und verändert werden können, die selbst Teil des Systems sind.

    Als Begleiter/-innen dieses Prozesses setzen wir Impulse, fördern die Reflexionsfähigkeit unserer Kunden und das Verständnis für Widerstände sowohl als auch für die Veränderungsenergie der Organisation. Statt vorgefertigter Lösungen arbeiten wir in Co-Kreation mit dem Kunden. Wir suchen dabei im Dialog mit der Organisation ihren eigenen, passgenauen Weg. Als erfahrene BeobachterInnen und MentorInnen begleiten wir diesen Weg iterativ, immer angepasst an das Tempo der Organisation und den sich verändernde Rahmenparameter.

    • Wir machen uns überflüssig

    Mit dem systemischen Ansatz unterstützen wir MitarbeiterInnen und Führungskräfte dabei, eigene Potenziale und Ressourcen zu nutzen. Wir legen unsere Instrumente offen, bieten den Raum für Selbstreflexion und fördern die Fähigkeiten im Kundensystem, die Organisation selbst stetig weiterzuentwickeln zu können.

    Für uns ist es erst ein erfolgreiches Projekt, wenn wir uns am Ende überflüssig gemacht haben!

    Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht, wenn Sie mehr über unsere Superpower erfahren möchten!

  • Der Raum als Markenbotschafter

    Interview mit Anja Soeder, Professorin für Räumliche Kommunikation an der Hochschule Mainz über den Raum als Markenbotschafter, Lehre heute und wie sie ihre Erfahrungen als Architektin dort einbringen kann.

    Liebe Anja, Du trägst Deine Passion für die Kraft von Gestaltung im Raum als Markenbotschafter weiter. Als wir gehört haben, dass Du berufen wurdest, hat sich das gesamte Team riesig gefreut und gedacht: die Studierenden sind Glückspilze, von Dir und mit Dir lernen zu können!

    Bei uns bei CMMaurer hast Du nicht nur Deine Handschrift in der Gestaltung unseres THIIIRD PLACES hinterlassen, sondern zahlreiche wichtige Projekte mitgestaltet, getragen und zum Erfolg gebracht.

    Nach Deinem ersten Jahr an der Hochschule wollten wir mal hören: Wie bist Du im Hochschulalltag angekommen und wie bringst Du Deine Erfahrungen als Architektin in die Lehre ein?

    Wie verknüpfst Du Deine bisherigen Arbeitsschwerpunkte als Architektin mit den neuen Aufgaben an der Hochschule Mainz?

    Die Lehre in Mainz hat einen starken Praxisbezug. Da hilft es sehr, dass ich auf eine langjährige Praxiserfahrung zurückgreifen und immer wieder die Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellen kann. Die Projekte werden jedes Semester neu definiert und bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. In die Konzeption neuer Inhalte kann ich meine unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte als Architektin (New Work, Ausstellungsarchitektur & Corporate Interior) einfließen lassen. Ein wichtiges Thema ist für mich immer, wie ein Raum identitätsstiftend wirksam werden kann und welche Erfahrungen und Erlebnisse er den Nutzer*innen zu bieten vermag.

    Was ist das Besondere an der Arbeit mit den Studierenden?

    Besonders schätze ich den Dialog und Austausch zu aktuellen Themen der Raumgestaltung. Die Studierenden verfügen über eine ausgeprägte Neugier und ganz individuelle Zugänge im Umgang mit Raum – ihre Sichtweisen und Untersuchungen sind für mich spannend und bereichernd.

    Zudem gliedert sich der Fachbereich Gestaltung in drei Fachrichtungen: Innenarchitektur, Kommunikationsdesign und Medien-Design und bietet damit beste Voraussetzungen für einen interdisziplinären Austausch, von dem sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden profitieren.

    Welche Formate nutzt Du in Deiner Lehre? Oder wie geht eigentlich Lehre heute?

    Entwurfs- und Projektarbeit ist immer ein co-kreativer Prozess, an dem alle Beteiligten Anteil haben. Als Lehrende versuche ich, weitere Personen mit projektbezogenen Kompetenzen zu integrieren, um den Studierenden unterschiedliche Perspektiven auf ihre Arbeit zu ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die Studierenden in diesem offenen Prozess ihre eigene Haltung als Gestalter*in entwickeln und formulieren können.

     Die Vermittlung von Grundlagen kommt dagegen nicht ohne Frontalanteile aus, aber ich versuche, in die Vorlesungen aktivierende Übungen und interaktive Methoden zu integrieren.

    Ein besonderes Anliegen meiner Lehre ist es, räumliche Gestaltungsmittel auch in realen Situationen zu testen. So konnten im aktuellen Semester die Studierenden in einer leerstehenden Schule zum Thema „Farbe im Raum“ ihre gestalterischen Überlegungen im Maßstab 1:1 erproben. Das war für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung und hier würde ich gerne noch viel mehr ausprobieren.

    Liebe Anja, wir freuen uns, dass wir nun über Deine Tätigkeit als Professorin weiter im Austausch bleiben und auf Deine Inspirationen und Impulse nicht verzichten müssen! Wir freuen uns auf gemeinsame Forschungsprojekte und mehr…

  • Biophilic Design im THIIIRD PLACE

    Bei der Gestaltung unseres GREEN HUB war von Anfang an klar, dass unser Herzensthema Biophilic Design und somit eine naturnahe Gestaltung im Vordergrund stehen sollte.

    Warum? Ganz einfach, der Kontakt zur Natur fördert nachweislich unser Wohlbefinden und sorgt für ein positives Raumgefühl. Perfekt für den GREEN HUB, der im Gegensatz zu unseren anderen buchbaren Räumen kaum Technikausstattung, dafür umso mehr Raum für Kreativität und Entspannung bietet.

    Doch was bedeutet Biophilic Design eigentlich?

    Biophilic Design ist ein Gestaltungsprinzip, das Natur oder naturnahe Elemente in unsere gebaute, vom Menschen gestaltete Umgebung integriert. Das spricht wirklich jeden und jede an, denn unsere Verbindung zur Natur ist intuitiv. Evolutionär bedingt sorgen Attribute einer gesunden natürlichen Umgebung für eine ganze Reihe positiver Effekte, die wissenschaftlich belegt sind:   

    • Steigerung von Wohlbefinden, Produktivität und Kreativität
    • weniger krankheitsbedingte Ausfälle in Unternehmen
    • Bessere Lernerfolge in Schulen
    • Schnellere Genesung in Krankenhäusern

    Wie funktioniert Biophilic Design?

    Im Biophilic Design werden in drei Hauptkategorien eine Vielzahl von Gestaltungselementen beschrieben, die uns bewusst oder unbewusst mit der Natur verbinden. Einige davon sind sehr naheliegend wie z.B. der Einsatz von Pflanzen – andere eher weniger wie fraktale geometrische Muster… hört sich kompliziert an, meint aber bekannte natürliche Strukturen wie z.B. Bienenwaben oder Schneckenhäuser mit sich wiederholenden Einzelelementen.

    Klingt zu theoretisch? Mit Beispielen wird es anschaulich… diese Gestaltungselemente machen unseren GREEN HUB zum biophilen Wohlfühlort:

    1.    Direkte Naturerlebnisse

    • Licht und Luft durch eine große Fensterfront
    • Konservierte und echte Pflanzen in Form von Moosbildern und Pflanzgefäßen
    • Natürliches Holz 

    2. Indirekte Naturerlebnisse

    • Natürliches Farbkonzept mit viel regenerierendem Grün und fröhlichem Gelb
    • Textil-Tapete in Leinenoptik als optisches und haptisches Highlight
    • Sanfte Farbübergänge im Teppichboden von Grün zu Grau
    • Unregelmäßig ausgestanzte Muster der Akustikpanele 

     3.   Erleben von Raum und Ort

    • Zonierung des Raumes in unterschiedliche Funktionsbereiche unterstützt durch das Bodendesign
    • Altes Möbelstück aus Familienbesitz
    • Das Gefühl von Rückzug und Geborgenheit durch die Begrenzung des Workshop-Tisches nach oben

    Unser eigenes Team wie auch unsere KundenInnen und Gäste fühlen sich im GREEN HUB super-wohl! Die konsequente naturnahe Gestaltung leistet dazu einen großen Beitrag… Biophilic Design ist also eine echte Superkraft, die aus Räumen Wohlfühlräume macht!

  • Plötzlich ist alles hybrid

    Dass sich unsere Arbeitswelt im Wandel befindet, spürt wirklich jeder. Flexiblere Arbeitsmodelle haben sich in weiten Teilen etabliert und auch in Nicht-Fachmedien werden Begriffe wie ‚Hybride Zusammenarbeit‘ genutzt. Die ‚hybride Arbeitswelt‘ ist also auf dem besten Weg zum nächsten Buzzword zu werden… höchste Zeit für eine Begriffserklärung und Orientierung.

    Hybrides Arbeiten bedeutet die analoge und virtuelle Zusammenarbeit zu verbinden. Damit ist wesentlich mehr gemeint als nur zu entscheiden, ob ich heute im Büro oder von zu Hause arbeite. Stattdessen sind hybride Arbeitsmodelle ein Paradigmenwechsel, der weitreichende Auswirkungen auf Prozesse, Führungsaufgaben, Bürogestaltung und Unternehmenskultur hat. Zumindest dann, wenn man diese Aufgabe ernst nimmt und auch langfristig produktiv und damit nachhaltig erfolgreich sein möchte.

    Welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

    Zum einen ist es überhaupt nicht einfach, eine allgemein gültige Vereinbarung zu finden: Digitalisierungsgrad der Jobprofile, die individuelle Lebenssituation und die persönlichen Bedürfnisse nach Struktur und Miteinander unterscheiden sich auch innerhalb eines Unternehmens stark.
    Zum anderen stehen eine ganze Reihe von Fragen im Raum: Wer bestimmt überhaupt, wann wer wo arbeitet? Ist das freigestellt oder gibt das die Führungskraft vor? Und wie soll eigentlich zusammengearbeitet werden? Der Wissenstransfer muss gewährleistet sein, damit jeder die gleichen Informationen erhält, egal wo man arbeitet. Gleichzeitig dürfen Zugehörigkeitsgefühl und das soziale Miteinander nicht verloren gehen. Dafür braucht es neue Formate und Rituale, damit Home-Office nicht außerhalb, sondern mittendrin im Team bedeutet. Die Herausforderungen für die gesamte Organisation sind enorm.

    Wo liegen die Chancen des Hybriden Arbeitens?

    Es lohnt sich aktiv Zusammenarbeit zu gestalten. Für Mitarbeitende bedeutet Hybrides Arbeiten mehr Flexibilität, Freiheit und Chancengleichheit. Für Unternehmen bieten gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und den massiven Anforderungen der CO²-Einsparung gute hybride Arbeitsmodelle und funktionierende Zusammenarbeit einen klaren Wettbewerbsvorteil.

    Arbeiten ist heute mehr als ein Ort und hybride Zusammenarbeit alternativlos! Damit das gut gelingt müssen Kultur, Mensch, Organisation und Technologie miteinander in Einklang gebracht werden. Wir bei CMMaurer begleiten Unternehmen auf diesem Weg.

  • Wir haben ein „Koffice“!

    Wir bei CMMaurer lieben die gemeinsamen Mittagspausen in unserer Working Lounge, zu denen auch regelmäßig frisch gekocht wird – jetzt haben wir dank Oona Horx auch einen schicken Namen dafür: Wir haben ein „Koffice“!  

    Was bedeutet das?
    Die Trendforscherin Oona Horx beschäftigt sich in ihrem Home Report 2023 für das Zukunftsinstitut u.a. mit der Frage wie sich das Büro neu erfinden kann. Durch Home Office und Work-Life-Blending finden Elemente ihren Einzug in die Arbeitswelt, die wir an der Arbeit zu Hause schätzen gelernt haben: lockere Kleidung, guter Kaffee, wohnliche Atmosphäre, ein gesundes Mittagessen etc. Außerdem wählen wir bewusst den Weg ins Büro, um Kollegen zu treffen und Gemeinschaft zu erleben.

    Das macht die Küche zum perfekten Treffpunkt: hier kann ungezwungen gemeinsam gekocht, gegessen und gequatscht werden. Dieser Ort nennt sich „Koffice“ (Kitchen + Office) und ist mehr als eine kleine Teeküche am Ende des Flurs ohne Sitzgelegenheiten! Vielmehr sind die neuen Büroküchen multifunktional, gut ausgestattet und echte Wohlfühlorte für formellen wie auch informellen Austausch – nicht nur zur Mittagszeit sondern den ganzen Tag.  

    Genauso nutzen wir auch unseren THIIIRD PLACE. Es wird abwechselnd frisch für alle vor Ort gekocht, Reste gegessen oder die Tiefkühltruhe geplündert… wie zu Hause eben auch. So fühlt sich die Mittagspause im Team an wie ein Essen mit guten Freunden und Familie.

  • Andrea Maurer-Schlangen zu Gast im Podcast ‚Real Work‘

    Andrea Maurer-Schlangen, Architektin und Geschäftsführerin von CMMaurer war zu Gast im Podcast ‚Real Work‘ von Cordula Casaretto, Ulrike Rehm und Annika Rehm. Das kurzweilige Gespräch beantwortet spannende Fragen rund um die Arbeitswelt von Morgen:

    • Wie und wo wollen wir künftig produktiv zusammenarbeiten?
    • Warum bestimmen Nutzerprofile heute die Desk Sharing Quote und nicht mehr Jobprofile? Und was ist überhaupt der Unterschied?
    • Welche Chancen ergeben sich aus wohnortnahen Arbeitsmöglichkeiten für die Stadtentwicklung von kleineren Städten und Gemeinden?

    Darüber hinaus berichtet Andrea aus dem Nähkästchen – z.B. wie es überhaupt dazu kam, dass sie vor 15 Jahren CMMaurer gegründet hat und was funktionierende Stifte mit dem THIIIRD PLACE in Oberursel zu tun haben. Hört doch mal rein, es lohnt sich!

    Link zur Folge auf Spotify:

    https://open.spotify.com/episode/3mRX1fFGbBrgceAagMP8Td?si=0twcK_AaRUmQuMtt2jm6Nw
  • „Silodenken abbauen“ – Eine neue Arbeitswelt für Kuraray, Troisdorf

    2023 ist feierlich und unter reger Beteiligung der Mitarbeitenden der neue Standort von Kuraray in Troisdorf eröffnet worden. Auf ca. 1.200 m² ist eine moderne Arbeitswelt mit einladender Atmosphäre entstanden. Wir wünschen unserem langjährigen Kunden Kuraray alles Gute zum Einzug und freuen uns gemeinsam über das tolle Ergebnis!

    Wir von CMMaurer dürfen das weltweit tätige Spezialchemie-Unternehmen bereits seit 2018 auf seinem Weg zu modernen Arbeitswelten begleiten. Kuraray hat bereits vor der Pandemie erkannt, dass tradierte Arbeitsmodelle transformiert und neue Arten der Zusammenarbeit etabliert werden müssen, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

    Strategie und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der neuen hybriden Arbeitswelt wurden in einem partizipativen Ansatz gemeinsam mit Geschäftsführung, Projektleitung und Mitarbeitenden entwickelt. Wir dürfen aber nicht nur inhaltlich begleiten, sondern auch selbst gestalten: das Workplace Design an den neu gestalteten Standorten leitet sich aus den veränderten räumlichen Anforderungen ab und trägt durch eine konsequente Markenintegration zur Identifikation der Mitarbeitenden bei.

    Anlässlich der Eröffnung des dritten gemeinsamen Projektes hat sich Andrea Schröter, Global Marketing Communications, die Zeit genommen, uns ein paar Fragen zu beantworten und so spannende Einblicke aus Nutzendensicht ermöglicht.

    Was ist bei der Gestaltung des neuen Standortes in Troisdorf besonders gut gelungen?

    Ich bin mit der Umsetzung rundum zufrieden!  Die Ausstattung ist geschmacklich und funktionell gut gelungen. Die Möbel sind bequem und weitere Ausstattungsmerkmale bringen passende neue Farbtöne, die unser Corporate Design harmonisch ergänzen. Auch die gestalteten Farbkreise an den Wänden sind entsprechend unserem globalen Branding hervorragend umgesetzt worden. Die Aufteilung der großen Flächen wurde ebenso sinnvoll gestaltet wie die Platzierung der großen Akustikboxen.

    Welche Veränderungen der Arbeitskultur/der Zusammenarbeit sollen unterstützt werden?

    Wir wollen „Silodenken“ abbauen, also Abgrenzungen aufheben und Kommunikation und Miteinander – auch außerhalb der Abteilungen (crossfunktional) – fördern.

    Gibt es bereits erste positive Erfahrungen z.B. durch die neuen Kollaborationsbereiche?

    Aufgrund der neuen Konstellation stellte sich heraus, dass wir von den Erfahrungen und Kenntnissen eines neuen Kollegen und seiner früheren Tätigkeit profitieren können. Noch sind nicht alle Kollegen vom neuen Konzept und den neuen Arbeitsbedingungen restlos begeistert. Veränderungsprozesse und das Aufgeben gewohnter Schranken brauchen gewöhnlich ihre Zeit.

    Welcher ist Ihr ganz persönlicher Lieblingsraum oder -ort und warum?

    Mein Lieblingsraum ist die Open Space. Ich mag die Atmosphäre, fühle mich nicht allein, kann aber trotzdem konzentriert arbeiten.

    Wir freuen uns bereits jetzt auf weitere gemeinsame Projekte.